Das Pfarramt informiert
Wo ist unsere Superintendentur geblieben?
Nach der verordneten Fusion der Kirchenbezirke Meißen und Großenhain nennt sich das neue Gebilde „Kirchenbezirk Meißen- Großenhain“. Der ehemalige Superintendent Klabunde wohnt noch im Gemeindehaus, das Büro ist indessen nicht mehr in Großenhain zu erreichen. Die langjährige Ephoralsekretärin, Frau Ute Kunze arbeitet jetzt in Meißen auf der Freiheit, hoch über der Stadt. Die Anschrift: 01662 Meißen, Freiheit 9, Tel. 03521 453017. Wenn uns die Räume übergeben worden sind, werden wir in ihnen vorübergehend die Kinder- und Jugendarbeit durchführen, bis das neue Gemeindezentrum am Kirchplatz errichtet sein wird.
Wo ist mein Geld nur geblieben?
Herzlich bedanken wir uns bei allen Kirchgeldzahlern. Insgesamt konnten wir 65.697 € für die Aufgaben in unserem Kirchspiel verbuchen. Diesem Gemeindebrief legen wir die neuen Bescheide bei, mit der herzlichen Bitte um recht baldige Überweisung des für Sie zutreffenden Kirchgeldbetrages. Wo sich die Frauen treffen? Am 5. Mai treffen sich Frauen zum Rogatetreffen 14.00 in Schönfeld. Das Thema widmet sich der Toleranz und deren Grenzen. Bitte melden Sie sich über die Kreise an.
Bilder zur Verabschiedung von Pfarrer Neumann
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Veranstaltungen im Kirchspiel
| Sommerfeizeit 2013 in Chotineves | 146.8 KB |
Reisebericht: Chorreise in den Oman
herzliche Einladung zur vorerst letzten Gelegenheit, sich hörend, sehend, riechend und schmeckend davon zu überzeugen, dass der Jugendchor von Gymnasium Großenhain, Kirchgemeinde Reinersdorf und Mittelschule Ebersbach tatsächlich im Oman war!
Am kommenden So, 5. Mai treten wir um 10.30 Uhr in der Kirche Lampertswalde (bei Großenhain) und 15.00 Uhr in der Kirche Reinersdorf mit unserem Reiseberichts-Programm auf.
Der Eintritt zu diesen ca. 70-minütigen multimedialen Veranstaltungen ist frei, am Ausgang wird um Spenden für die Chorarbeit gebeten!
Die Reiseberichts-Konzerte werden vom Lokalen Aktionsplan Riesa-Großenhain gefördert.
Zum 100. Geburtstag von Herbert Gadsch
Begegnungen mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit
Bereits in meiner Kinder- und Jugendzeit, in der Kantorei und im Posaunenchor meiner vogtländischen Heimat, hatte ich erste Kontakte zu Kompositionen von Herbert Gadsch. Anfang der 70er Jahre erlebte ich ihn persönlich als Student während meines Studiums in Dresden, in den Fächern Harmonielehre, Kontrapunkt, Komposition und Improvisation. Privat bereitete er mich auf mein Weiterstudium in Halle vor. Sehr viel und entscheidendes für mein Leben lernte ich bei ihm und von ihm, als Lehrer, väterlichen und später kollegialen Freund, auch von seiner Bescheidenheit, Strenge und Weltoffenheit. In meiner fast 30jährigen Tätigkeit in Cottbus verfestigten sich unsere Verbindungen. 1986 wagten wir uns an die Uraufführung seines Oratoriums „Von der Schöpfung“ im Rahmen der Landeskirchenmusiktage, später folgten weitere Aufführungen. Auch unsere Motettenchorprogramme enthielten regelmäßig Kompositionen von Herbert Gadsch, ebenso zu Konzertreisen im In- und Ausland. Zum 80. Geburtstag des Meisters führten wir in Cottbus Kirchenmusiktage durch „80 Werke zum 80. Geburtstag von Herbert Gadsch“. In seinem Beisein, mit einem Kompositionsquerschnitt vom Solo über Orgel- Instrumental- und Chormusik bis zum Oratorium. Übrigens umfasst sein kompositorisches Schaffen über 1300 Werke. Zu mehreren Geburtstagen besuchte ich ihn mit einer Sängerschar und wir sangen Kanons, Lieder und Motetten von ihm, in seinem Hause. Danach sagte er jedes Mal: „Was das soll ich komponiert haben?“ Gern haben wir bei ihm und seiner Frau die Gastlichkeit spüren dürfen. Demnächst, am 7. April, jährt sich sein 100. Geburtstag. Gern folge ich der Einladung von Kantorin Stefanie Hendel, zu einem Orgelkonzert um 17 Uhr in der Großenhainer Kirche. Neben Präludien, Choralbearbeitungen und freien Orgelwerken, erklingen das „Rondo über Lutherlieder“ und „Das Largo von Händel in sieben merkwürdigen Interpretationen“. Auf diese Stunde bei und mit ihnen freue ich mich sehr.
















