Gesichter im Kirchspiel

Sie lesen hier eine neue Reihe. In jeder Ausgabe des Gemeindebriefs werden Menschen verschiedenen Alters über ihre Beziehung zum Glauben und zum Kirchspiel interviewt. Das erste Interview habe ich mit Laura und John Jursch/ Kmehlen sowie Lisa Schäfer/ Gävernitz aus der Evangelischen Jugend geführt.

gesichter im kirchspielWo seid ihr im Kirchspiel zu Hause?
Alle: Wir sind an vielen Stellen unterwegs. In der Jugendarbeit, machen bei Rüstzeiten als Mitarbeiter mit, helfen in der Christenlehre mit, beim Krippenspiel und der Kinderbibelwoche. Und dann tun wir auch war für uns - in der JG Lenz. Eigentlich haben wir alles durchlaufen.

Was ist meine erste Erinnerung an Kirche?
John ganz spontan: Das Krippenspiel. Wir waren bisher immer dabei. Wir haben ausgerechnet, es war dieses Jahr das neunte Mal. Laura: Ich kann mich noch ganz genau an meine erste Christenlehrestunde erinnern. Wir haben etwas über die 12 Stämme Israels gehört. Das hat mich total beeindruckt. Lisa schwärmt: Richtig wichtig war für mich meine erste Kinderrüstzeit. Das war richtig schön...

Was ist bei all diesen Aufgaben eure Leidenschaft?
Laura: Die Arbeit mit den Kindern. Mit ihnen unterwegs zu sein. Ihnen eine Konstante zu sein. Ihnen von Gott zu erzählen, wie toll er ist.
Lisa: Man freut sich immer, wenn sie zu neuen Erkenntnissen kommen. Das ist süß.

Was ist für Euch am Glauben wichtig?
Lisa: Dass Gott immer da ist. Dass man sich auf ihn verlassen kann.
John: Dass man mit Ihm sprechen kann, wenn kein anderer da ist. Außerdem hat man mit anderen Christen eine andere Gemeinschaft.
Laura: Dass man Kraft und Halt im Leben bekommt. Und dass man mit anderen jungen Christen immer schon etwas Gemeinsames hat. Etwas, auf dass man aufbauen kann.

Was ist Euer Wunsch für unser Kirchspiel?
John: Dass es modern und jugendlich ist. Auch die Unterstützung für die JG finde ich wichtig.
Laura: Ich wünsche mir mehr Offenheit, dass man Neues ausprobiert wie zum Beispiel die Familiengottesdienste. Außerdem fände ich es gut, wenn man die Generationen mal vermischt, und mal Alt und Jung etwas gemeinsam unternehmen.
Lisa: Ich fände es auch gut, wenn man nach den Gottesdiensten noch was gemeinsam unternimmt wie zum Beispiel nach dem Erntedankfest im Lenzer Pfarrhof.  

internetso Gro├čenhain
Kirche
Jahreslosung 2017:
Gott spricht:
Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Ez 36,26 (E)
Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt Sachsens